Nehmen wir mal das Eisbergmodell (S. Freud)
Wie bei einem Eisberg, dessen Masse bis zu 90% unter Wasser und damit zunächst nicht wahrnehmbar ist, besteht Kommunikation diesem Modell zufolge nur zu einem geringen Teil aus sicht- und hörbaren Anteilen. Das gesprochene Wort und das sichtbare Verhalten sind demnach die Spitze des Eisbergs. Die weniger wahrnehmbaren Elemente, wie Motive, Interessen, Emotionen und Bedürfnisse sind unter der Wasseroberfläche, also weniger sichtbar bzw. unbewusst. Diese beeinflussen aber zu 90% die Qualität des Gespräches.
*Besonders in schwierigen Gesprächen gilt es, diese unbewussten Elemente mittels verschiedener Fragetechniken offen zu legen, um wirklich konstruktive Lösungen und Vereinbarungen finden zu können.
*Wie verhält es sich aber im Internet. Mein Gegenüber kenne ich in den meisten Fällen nicht persönlich. Das geschriebene Wort meist mißverständlich, da ich nicht nur das Wort als solches zu lesen imstande bin, sondern geneigt bin, mich in Interpretationen zu verlieren...trifft eher auf die weiblichen UserInnen zu, wenn ich das so sagen darf.
Wie eindeutig sind meine Aussagen, wie verständlich klar für den Leser.
Was will ich mit meiner Meinung ausdrücken.
Welche Motive habe ich, was will ich damit erreichen.
Sicher spielt auch die eigene Gemütsverfassung eine Rolle.
Was will ich von mir preisgeben und wieviel über mich aussagen.
Weshalb will ich das Internet nutzen.
Von Maske abnehmen war schon die Rede.
Wenn ich nichts vortäuschen will, davon sollte ich grundsätzlich ausgehen,
was und wieviel kann ich bedenkenlos erzählen...es heißt ja das www vergißt nichts.
Fakten,Tatsachen können öffentlich gemacht werden...wozu sonst bin ich im Netz.
Meine eigene Motivation muss klar sein, will ich persönlichen Austausch oder werbe ich in eigener Sache?
Wenn das klar ist, welches Ziel habe ich vor Augen...?
Persönlicher Kontakt kann per mail oder telefonisch gepflegt werden.....z.B. das Yasni-Treffen ist eine gute Möglichkeit sich auf neutralem und öffentlichen Boden zu treffen und kennenzulernen.
(die meisten von uns haben sich durch Yasni kennengelernt.)
Eine weitere Möglichkeit ist, andere Profile und Expose zu erkunden, wie präsentieren sich die anderen, was könnte ich davon lernen.
Also welchen Nutzen habe ich?
Sicher mache ich auf mein Expose aufmerksam, ist ja wünschenswert.
Was noch?
Ich mache Werbung z.B. für mein Buch, mein Gewerbe, meine Firma uva..
Wer hat noch andere Vorschläge zu machen?
Macht es Sinn, z.B. seine Profession,Metier, Buch usw.. (wenn ich denn darauf aufmerksam machen will) ohne Foto zu präsentieren oder gar mit irgendwelchen Bildchen zu schmücken? Wie seriös sind dann solche Profile ?
AntwortenLöschenIch würde sagen, dass es sich hier um unseriöse Profile handelt, wobei man sich fragt, warum der jeweilige Profilinhaber so handelt. Hat er kein Interesse an positiver Werbung für sich oder will er die wahren Angaben verschleiern? Welche Absichten verfolgt er damit?
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